Ranunculus asiaticus "Aviv" gelb – ist eine kompakte Sorte des Asiatischen Hahnenfußes, die bereits Ende Frühling – Anfang Sommer mit gelben, rosenähnlichen Knospen blüht. Diese Pflanze ist im Gartenbau noch wenig bekannt, kommt aber in Topfkulturen viel häufiger vor. Ihre Knollen haben eine sehr eigenartige Form und sind sehr zerbrechlich. Innerhalb einer Saison bildet die Pflanze mehrere Blütenstiele, die ihre Knospen abwechselnd öffnen, was die Blütezeit um mehrere Monate verlängert.
Nach der Blüte benötigen Hahnenfüße eine lange Ruhephase. In einer Stadtwohnung kann man sie einfach vom Fensterbrett entfernen und nach dem Austrocknen den Stiel abschneiden. Im Freiland wird das Rhizom im Herbst ausgegraben, wobei versucht wird, es so unbeschädigt wie möglich zu erhalten, und nach dem Trocknen zur Überwinterung in den Keller gebracht. Im Blumenbeet erhält der Hahnenfuß einen Ehrenplatz im Halbschatten, wo er sein Potenzial entfaltet und mit leuchtenden, saftigen Knospenköpfen und einer längeren Blütezeit erfreut. Dabei muss die Pflanze nicht oft gegossen werden. Seltene Kaliumdüngungen hingegen helfen, die Anzahl der Tochterknollen zu erhöhen und die Größe der Knospen zu vergrößern.
Pflanzung. Ranunculus (Hahnenfuß) wächst auf lockeren, fruchtbaren Böden. Der Pflanzort ist Sonne oder leichter Halbschatten. Im April werden die Knollen-Zapfen 3–5 cm tief in den offenen Boden gepflanzt. Der optimale Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 15 cm. Vor dem Pflanzen sollten sie am besten 2 Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden. Man kann die Knollen auch vorher in Töpfe pflanzen und nach den Frösten die Hahnenfüße ins Freiland umpflanzen. Niedrig wachsende Sorten eignen sich für die Topfkultur.
Pflege. Ranunculus ist eine feuchtigkeitsliebende Pflanze. Sie benötigt regelmäßiges Gießen und Düngung mit Komplexdüngern. Verträgt keine starken Temperaturabfälle. Nach dem Absterben der Blätter werden die Knollen-Zapfen ausgegraben und im Frühjahr wieder in den Boden gepflanzt.